Sentimental ?

Habe gerade eine alte CD ausgegraben und höre “Only time”, das Lied was zum Synomym für den Terrorangriff auf das World Trade Center wurde. Und wirklich – ich kann es angesichts der Flutkatastrophe in New Orleans und auch im Rückblick auf den Tsunami kaum anhören, ohne dass mir nicht ein Kloß im Hals wächst. Bin ich hoffnungslos sentimental oder warum berührt mich das so ?

Was das Massensterben angeht, haben die Amerikaner in jüngster Zeit einiges wegstecken müssen, aber George W. Bush trägt seine Nase ja immer noch ziemlich hoch. Aber so tun es ja viele Menschen, die ihre Fehler hinter hinter einer Fassade der Arroganz ihreVerletzlichkeit und Unvollkommenheit verstecken möchten. Mir scheint es, das Bush, anegsichts der Blamage vor der Weltöffentlichkeit, krampfhaft bemüht ist sein Gesicht zu wahren.

Mir tun nur die Kinder so unendlich Leid, die Kranken, die Alten und die Schwachen. Da leiden Menschen bei Hitze, haben nichts mehr zu essen und zu trinken und wissen nicht wo ihre Angehörigen sind. Es ist so grausam und das in einem Land, welches in Nullokommanix zur Stelle ist, wenn auch nur irgendwo Raudau gemacht wird. Und dabei keine Kosten und Mühen scheut.

Armes Amerika.

Ob es bei uns wohl besser laufen würde ? Meine Hand würde ich dafür nicht ins Feuer legen …

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